September 2018 / Wimdu

Zeitreise in die 20er Jahre

Wimdu veröffentlicht City-Guide zu den Drehorten von „Babylon Berlin“

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Rund fünf Millionen Touristen reisen jedes Jahr nach Berlin. Ab Oktober erwarten Experten ein heftiges Anschwellen dieses Stroms, wenn die Sensationsserie „Babylon Berlin“ in der ARD anläuft (30. September) und die Faszination des schillernd erotischen, verruchten Berlins der 20er Jahre wiedererweckt. Regisseur Tom Tykwer hat mit seinem Thriller aus Sex & Crime & Swinging Jazz bereits reihenweise internationale Preise abgeräumt. Nun gehen die ersten beiden Staffeln mit den Vorschusslorbeeren an den Start, einen neuen Hype um das historische Berlin zu entfachen. Der Ferienwohnungsvermittler Wimdu hat jetzt einen „Babylon Berlin“-Guide zu den Drehorten und historischen Originalschauplätzen dieser teuersten je in Deutschland gedrehten Serie zusammengestellt – für eine Zeitreise in die wilden 20er.

 

Das Polizeipräsidium „Rote Burg“ [1], in dem die Hauptfigur Gereon Rath ermittelt, lag in den 20er Jahren in der Dircksenstraße am Rande des Alexanderplatzes. Genau dort, wo heute das Kaufhaus Alexa steht. Die Polizeizentrale, die später Gestapo-Hauptquartier war, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Als Außenkulisse für die Serie nutzte man daher stattdessen das Rote Rathaus [2] gleich um die Ecke; die Büro-Szenen wurden im Studio gedreht.

 

Der Nacht- und Nacktclub „Moka Efti“ [3], wo Stenotypistin Charlotte Ritter anschafft und die dunkle Gestalt von Swetlana Sorokina Nacht für Nacht den Tanzsaal zum Kochen bringt, lag ursprünglich in der Friedrichstraße 60, genau an der Ecke Leipziger Straße. Das Original-„Moka Efti“ war im Stil von 1001 Nacht eingerichtet und zählte zu den legendären Vergnügungspalästen im Berlin der 20er Jahre. Heute steht dort der Atrium-Gebäudekomplex, ein biederer Neubau aus den 90er Jahren. Als Drehort für die Aufnahmen in „Babylon Berlin“ diente daher das seit Jahren leerstehende Stummfilmkino Delphi in Weißensee [4].

 

Am Alexanderplatz [5] in Berlin Mitte spielt nicht nur ein Großteil der Handlung der ersten Staffel; hier fand auch der größte und spektakulärste Außendreh der Serie statt: Am 18. Juni 2016 wurde der Alex einen ganzen Tag lang für die Öffentlichkeit gesperrt und mit Komparsen im Look der 20er Jahre bevölkert. Dutzende historische Fahrzeuge komplettierten die Illusion, und sogar eine Vorkriegs-Straßenbahn rumpelte durchs Bild. Insgesamt spielen mehr als 5.000 Komparsen in der Serie mit.

 

Das Restaurant Aschinger [5], wo Gereon Rath Erbsensuppe löffelt und Charlotte Ritter ihrer Freundin Greta die Regeln der Stadt erklärt, lag ebenfalls am Alexanderplatz. Unter dem Motto „Beste Qualität zum günstigsten Preis“ betrieb die Firma Aschinger Stehbierhallen, Konditoreien und Restaurants in ganz Berlin und stieg zur größten Gastronomiekette Europas auf. Gerade in ärmeren Bevölkerungsschichten wurde Aschinger populär wegen seiner günstigen Mahlzeiten (die Renner waren Bierwürste und Erbsensuppe), zu denen sich die Gäste nach Belieben an Schrippen satt essen konnten. Gedreht wurden die Restaurant-Szenen im Ratskeller des Rathauses Schöneberg [6]. Auch literarisch ist das Aschinger eine Institution: U. a. frequentieren Franz Biberkopf in Döblins „Berlin Alexanderplatz“ und „Fabian“ in Kästners gleichnamigem Roman die Lokale der Aschinger-Kette. Auf dem Gelände des früheren Aschinger-Restaurants am Alexanderplatz befindet sich heute das Alexanderhaus und die Weltzeituhr.

 

Karstadt am Hermannplatz [7], Kulisse für die Arbeiter-Demonstrationen im „Blutmai“ 1929, in die die Kommissare Rath und Wolter verwickelt werden, war seinerzeit das modernste Kaufhaus Europas, direkt am Hermannplatz in Neukölln. Es bot auf neun Etagen u. a. eine Badeanstalt, Massageräume, Frisiersalons, eine Sporthalle und einen Kinderspielplatz sowie direkten Zugang zur U-Bahn. Hauptattraktion war jedoch der 4000 Quadratmeter große Dachgarten mit Musikkapelle. Das Kaufhaus wurde 1945 größtenteils zerstört, jedoch später unter Beibehaltung einiger Fassadenteile wiederaufgebaut.

 

Der Varieté-Schuppen „Plaza“ [8], wo Kommissar Rath seinen Frust niedertrinkt und als Tänzer glänzt, lag am Küstriner Platz 11 im ehemaligen Ostbahnhof, heute Franz-Mehring-Platz 1. Das „Plaza“, auch „Theater der 3000“ genannt, bot 3000 Gästen Platz und hatte die Arbeiterschaft des Proletarierviertels Friedrichshain als Zielgruppe. Heute befindet sich auf dem Gelände das Verlagsgebäude des Neuen Deutschlands, ganz in der Nähe findet man das Berghain.

 

Das „Kakadu“ [9], dessen Leuchtreklame sich auf dem nassen Pflaster spiegelt, bevor sich Kommissar Rath zwischen Stars und Sternchen, Großbürgern und Ganoven betrinkt, lag am Kurfürstendamm, wo sich heute Joachimsthaler und Augsburger Straße schneiden. Der legendäre Treff von Hochfinanz und Halbwelt war in den 20ern die größte Bar Berlins – und ein Sündenbabel voller Koks, Opiumschwaden und jeder erdenklichen Ausschweifung. Am früheren Standort befindet sich heute das Allianz-Hochhaus.

 

Die „Neue Berliner Straße“ in den Filmstudios Potsdam-Babelsberg, wo fast alle Straßenszenen von „Babylon Berlin“ gedreht wurden, ist mit 15.000 Quadratmetern die weltweit größte Stadtkulisse. Sie besteht aus vier Straßen sowie einem Platz. Hier liegen die Weddinger Elendsviertel gleich neben dem noblen Charlottenburg; die 20er-Jahre-Fassaden wurden aber auch schon auf Paris, New York oder Chicago getrimmt.

 

Die passenden Ferienwohnungen in der Hauptstadt, die damals wie heute als „arm, aber sexy“ gilt, gibt’s bei Wimdu selbstverständlich ebenfalls. Zwischen Alexanderplatz und Weißensee, Kudamm und Hermannplatz – überall dort, wo Berlin heute auf das Babylon von damals trifft, ist auch eine günstige Ferienwohnung von Wimdu nicht weit. Mehr als 1.000 Ferienunterkünfte vermittelt das Unternehmen allein in Berlin und Potsdam – von gemütlichen Gästezimmern im Szene-Kiez über schicke Lofts bis zur großbürgerlichen Stuck-Wohnung.

 

 

 

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Über Wimdu

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