Juli 2018 / Wimdu

Berlin: Ferienwohnungen können ab 1. August registriert werden

Wimdu erzielt Erfolg und kämpft weiter

·         Home-Sharing jetzt problemlos möglich

·         Auch Vermietung der ganzen Wohnung erlaubt

·         Aber noch immer Streit um Zweitwohnungen

 

Der lange und beharrliche Weg von Wimdu gegen das Berliner Verbot von Ferienwohnungen trägt erste Früchte, aber der Kampf geht weiter.

 

Ab 1. August gelten in Berlin die Bestimmungen zur Registrierung von Ferienwohnungen. Damit erkennt die Senatsverwaltung erstmals seit Jahren an, dass sich diese Unterkünfte für Besucher der Stadt nicht verbieten lassen. So hat jeder ab sofort die Möglichkeit, seine Wohnung beim Bezirksamt registrieren zu lassen, um so sicher und dauerhaft eine Ferienunterkunft anzubieten. Dies ist möglich geworden, nachdem Wimdu gerichtlich gegen das Berliner Totalverbot vorgegangen ist.

 

Home-Sharer können sich nun problemlos anmelden. Auch wer seine ganze Wohnung vermieten will, kann sich freuen. Zwar muss man noch eine zusätzliche Genehmigung beim Bezirksamt betragen, doch diese wird in der Regel ohne jegliche Tagesbegrenzung erteilt. Dieser Fortschritt ist ein Ergebnis des beharrlichen Einsatzes von Gastgebern, Tourismus- und Kulturbündnissen gemeinsam mit Wimdu für eine offene Stadt, die Besucher willkommen heißt und den Verbrauchern keine Vorschriften macht, wo und wie sie ihren Berlin-Aufenthalt zu gestalten haben.

 

Aber der Einsatz für eine liberale und den Bedürfnissen der Stadt gerecht werdenden Gestaltung des Tourismusmarktes geht weiter. Denn Zweitwohnungen sollen nur Nicht-Berliner als Ferienwohnung untervermieten dürfen – und auch dies nur 90 Tage im Jahr. Damit stellt sich die Stadt Berlin gegen jede europäische Regelung. Es gibt kaum ein Land, in dem Bewohnern der eigenen Stadt die Vermietung der Zweitwohnung verwehrt wird. Zudem hat das Verwaltungsgericht Berlin mehrfach ausgesprochen, dass Vermietungen bis zu 180 Tagen – und somit weniger als die Hälfte des Jahres – gerade keinen Wohnraum entziehen, weil der Charakter der Wohnung erhalten bleibt und selbst bei einer Nichtvermietung als Ferienwohnung kein zusätzlicher langfristiger Wohnraum geschaffen werden könnte.

 

Deswegen wird Wimdu die vor dem Bundesverfassungsgericht anhängige Klage auch weiter verfolgen. Wie erinnerlich, hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im April 2017 zentrale Teile des Berliner Zweckentfremdungsverbot-Gesetzes für verfassungswidrig befunden und den Fall zur letztverbindlichen Entscheidung den Karlsruher Richtern vorgelegt.  Hier wird Wimdu gemeinsam mit vielen Gastgebern der Stadt dafür kämpfen, dass es ein Miteinander zwischen Vermietern und Mietern, klassischem und modernem Tourismus gibt, das keine Bevölkerungsteile gegeneinander ausspielt.

 

Um den neuen gesetzlichen Anforderungen zu genügen, hat Wimdu jüngst alle auf der Plattform gelisteten Gastgeber in Berlin über die neuen Bestimmungen informiert. Dabei hat der Datenschutz der Nutzerinnen und Nutzer für uns oberste Priorität. Ein Anschwärzen bei Regierung und Verwaltung lehnt wimdu ab.

 

Pressekontakt, Fotoanfragen:

Péter Vida, Director of Legal & People, Mail: peter.vida@wimdu.com
Tel.: 0049 (0) 30 20163324, mobile 0049 (0) 170 4890034, www.wimdu.de

 

Oldenburg Kommunikation, Neue Schönhauser 6, 10178 Berlin,

Tel. 0049 (0) 30  28 09 61 00, Mail: info@Oldenburg-Kommunikation.de,

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Über Wimdu

Mit über 350.000 Angeboten in mehr als 150 Ländern bietet Wimdu für jeden Reisenden eine authentische und günstige Unterkunft. Die Auswahl reicht von City-Apartments in Barcelona über Studios in Paris bis hin zu Ferienwohnungen in der Natur, auf dem Land oder direkt am Strand. Auf der Online-Plattform bringt das Unternehmen Gäste und Gastgeber weltweit zusammen – für ein besonderes und qualitativ hochwertiges Reiseerlebnis. Wimdu ist Teil von Novasol, dem führenden Vermittler für Feriendomizile.